
Die Sandkirche in Aschaffenburg - ein Anlaufpunkt vieler Menschen
Die CSU Schweinheim bietet unter der bewährten Führung von Klaus Friedrich Brox
am Samstag, 8. Januar 2011, um 14.00 Uhr, eine Besichtigung der Sandkirche an. Treffpunkt ist am Sandtor.
Die Sandkirche wurde 1756 anstelle einer aus dem späten Mittelalter stammenden, zu klein gewordenen, alten Wallfahrtskirche erbaut. Im II. Weltkrieg nahezu unbeschädigt geblieben, besitzt die Kirche eine überaus reiche Rokokoausstattung von namhaften Künstlern. Besonders sehenswert ist der Hochaltar aus Stuckmarmor mit einem aus dem 15. Jhd. stammenden Vesperbild (Pieta). Um dieses Gnadenbild ranken sich etliche Legenden. Die Sandkirche war nie Pfarr- oder Klosterkirche, sie ist eine Bürgerkirche und verdankt ihre Entstehung dem Rat der Stadt und großzügigen Bürgern im Pestjahr 1755. Die Kirche ist auch heute noch ein Trostort in Krankheit, Not, Gefahr und in Todesangst. Wie eh und je ist sie auch in unserer Zeit noch von vielen Menschen geschätzt.
Interessierte sind zur Kirchenführung herzlich eingeladen. Gönnen Sie sich kurz nach dem Jahreswechsel ein wenig Zeit, um in nachweihnachtlicher Stimmung die von vielen Aschaf-fenburgern sehr geschätzte Sandkirche näher kennen zu lernen. Die etwa einstündige Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Thomas Gerlach, Ortsvorsitzender